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Forum: Besser als sein Ruf: Der Standort Deutschland und die Rückkehrer

Abstract

First paragraph

Laut aktueller Meinungsumfragen unter deutschen Managerinnen und Managern steht es um den »Standort Deutschland« schlecht. 74 Prozent der vom Hamburger Psephos-Institut befragten Führungskräfte bewerten heute die heimischen Rahmenbedingungen für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln negativ. Besonders unzufrieden äußern sich die Unternehmensspitzen aus dem Baugewerbe und dem produzierenden Sektor (vgl.Schwarz 2004). Bezogen auf den Mittelstand stellt sich die Stimmung noch düsterer dar. Nach jüngsten Ergebnissen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn erwartet jeder vierte Unternehmer aus diesem Sektor »eine Verschlechterung der Lage« (IfM 2004:22). Der Mittelstandsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 2004 und das Mittelstandsbarometer 2004 bestätigen dies (KfW 2004:13, Müller et al. 2004:10). Als Nachteile des Standort Deutschland gelten immer wieder die hohen Lohn(neben)kosten, bürokratische Hemmnisse, die hohe Steuerbelastung, der unflexible Arbeitsmarkt sowie das deutsche Arbeitsrecht (vgl.z.B.o.V. 2002a). »Steuerlast, Arbeitskosten und Bürokratie treiben Unternehmen aus Deutschland hinaus«, heißt es auch plakativ (o.V. 2002b).

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